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Rehabilitation bei Rheuma

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Was ist Rheuma?

Rheuma ist der Überbegriff für viele verschiedene Erkrankungen. Eine große Gruppe davon sind die entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Dabei handelt es sich um Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift. Die häufigste entzündlich rheumatische Erkrankung ist die Rheumatoide Arthritis (RA), bei der durch das Immunsystem insbesondere die Gelenke angegriffen und in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Was sind die Voraussetzungen für eine Rehabilitation bei Rheuma?

Um eine Rehabilitation bei Rheuma genehmigt zu bekommen, müssen Betroffene verschiedene allgemeine, persönliche und versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllen. Zu den persönlichen Voraussetzungen gehören z. B., dass die betroffene Person durch ihre rheumatische Erkrankung in ihrer Teilhabe – beispielsweise am Arbeitsleben – beeinträchtigt ist und diese Beeinträchtigung nicht ohne eine Reha verhindert werden kann.

Wer übernimmt die Kosten bei einer Rehabilitation bei Rheuma?

Sowohl die Rentenversicherung als auch die Krankenkasse kommen infrage, wenn es darum geht, die Kosten für eine Reha bei Rheuma zu übernehmen. Wer zuständig ist, hängt vom Ziel der Reha ab. Geht es beispielsweise um die Erhaltung oder Wiederherstellung Ihrer Gesundheit, ist die Krankenkasse der zuständige Träger. Sind sie jedoch von einer Erwerbsminderung bedroht oder ist das Ziel, dass Sie wieder am Arbeitsleben teilnehmen können, ist die Rentenversicherung der richtige Ansprechpartner.

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Wie wird eine Rehabilitation beantragt?

Möchten Rheuma-Erkrankte eine Rehabilitation in Anspruch nehmen, müssen sie diese selbst beim zuständigen Kostenträger beantragen. Schicken sie den Antrag zunächst zu einem falschen Kostenträger, ist dieser verpflichtet, ihn an den zuständigen Träger weiterzuleiten.

Wie läuft eine Rehabilitation bei Rheuma ab?

Eine Rehabilitation bei einer rheumatischen Erkrankung kann sowohl ambulant als auch stationär stattfinden. Die Dauer beträgt max. 20 Tage (ambulante Reha) bzw. drei Wochen (stationäre Reha). In Ausnahmefällen kann die Zeit verlängert werden. Die Ziele einer Reha bei Rheuma sind:

  • Bewegungsapparat durch Sport sowie Physio- und Ergotherapie stärken
  • Schmerzen lindern durch gelenkschonende Bewegungsabläufe
  • Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit steigern
  • Überwachung der Medikation
  • Freiwillige Teilnahme an Patientenschulungen
  • Eventuell Umgang mit Hilfsmitteln erlernen
  • Eventuell Wiedereingliederung in das Arbeits- oder Sozialleben
  • Eventuell Vermeidung von Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit
  • Eventuell psychologische Betreuung

Was ist der Unterschied zwischen einer Rehabilitation und einer Kur?

Während eine Rehabilitation der Wiederherstellung der Gesundheit dient, hat eine Kur eine präventive Aufgabe: Sie dient zur Vorsorge und zum Erhalt des Gesundheitszustandes.

Mögliche Leistungen für Rheumapatienten:

Als Rheumapatient können Sie verschiedene Rehabilitationsleistungen in Anspruch nehmen. Hier finden Sie einige Beispiele:

Informationen gezielt finden

Sie suchen ganz gezielt Informationen speziell zu einem Thema? Hier finden Sie die einzelnen Maßnahmen und Leistungen, die im Rahmen der Rehabilitation oder bei einer Behinderung zur Verfügung stehen.

Medizin

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Wenn die Akutversorgung nicht ausreicht, um wieder gesund zu werden, kann eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme infrage kommen.

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Beruf

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Wenn die Erwerbsfähigkeit durch Krankheit bedroht ist, gibt es die Möglichkeit der beruflichen Rehabilitation.

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Gemeinschaft

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Ein selbstbestimmtes Leben ist nicht immer selbstverständlich. Um dies zu ermöglichen gibt es die sogenannten Leistungen zur sozialen Teilhabe.

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Behinderung

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Um die besonderen Herausforderungen im Alltag oder im Berufsleben meistern zu können, gibt es die sogenannten Nachteilsausgleiche.

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